Wireless access
Auf unseren ersten beiden Seiten ist bereits häufiger der Begriff Wireless Access Point gefallen. Damit ist der Funkzugangspunkt gemeint, der die Schnittstelle zwischen den verwendeten Geräten darstellt, welche miteinander verbunden werden sollen. Vom Endgerät aus wird eine Verbindung zum Access Point hergestellt, was per Funk geschieht. Durch diese Art der Datenübertragung kann man auf die früher verwendeten Kabel verzichten, mit denen die Endgeräte herkömmlich miteinander verbunden waren.
Auch kann der Access Point die Schnittstelle zwischen mehreren Geräten sein, was im Ad-hoc-Modus geschieht. In diesem Modus werden Knoten zwischen den beteiligten Endgeräten gebildet. Die Daten und Informationen gehen durch dieses vermaschte Netz Knoten für Knoten weiter, bis sie ihr Ziel erreicht haben. In einem solchen Netzwerk kann man zum Beispiel Mobiltelefone, den Computer und das Notebook miteinander über den Access Point verbinden. Damit dies gelingt, müssen natürlich alle Endgeräte über einen Wireless Adapter verfügen, über welchen sie ihre Daten zum Access Point absenden können.
Der Vorteil solcher Netze ist, dass sie sich selbst heilen können. Fällt beispielsweise ein Gerät aus, so sucht sich das Netz eine neue Möglichkeit, die Daten bis ans Ziel zu befördern. Die Verbindung bricht nie vollständig ab, weil diese Suche nach einer „Umgehung“ sozusagen automatisch geschieht. Ein Nachteil hierbei kann jedoch der Stromverbrauch sein: Damit ein solches Netzwerk reibungslos funktioniert, ist es notwendig, dass alle Endgeräte stets eingeschaltet sind. Auf diese Weise kommt ein höherer Stromverbrauch zustande.
Sie merken schon: Auf den ersten Blick scheint alles recht komplex zu sein – man muss sich gut überlegen, wie man seine Endgeräte organisieren will, was also alles ins Netzwerk mit aufgenommen werden soll. Hat man sich jedoch einmal die Mühe gemacht und alles eingerichtet, so kann man sehr von diesem Netzwerk profitieren: Neben einer schnelleren Datenübertragung spart man sich zudem die vielen Kabel. Wir finden diese Erfindung vor allem deswegen so toll, weil sich auch Geräte, die in unterschiedlichen Räumen untergebracht sind, einfach miteinander verbinden lassen.